Teil eines Werkes 
2. Bd. (1864)
Entstehung
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Pilger erwiederte kein Wort, aber der Blick, mit dem er auf den zurückweichenden Delegado zuſchritt, ſchien dieſem einen neuen und vielleicht gefährlicheren Angriff zu verſprechen, als der erſte geweſen. Ein Wink des Hausherrn brachte aber die Neger auf dieſe Seite herüber, hinter denen der Delegado Schutz fand, und Pilger, nur noch einen verächtlichen Blick nach dem feigen Patron hinüber werfend, ſagte in deutſcher Sprache:

„Was ärgere ich mich auch noch mit dem Schuft! Komm, Grethe— Du haſt hier Nichts mehr zu thun. Wir Beide wollen gehen, und unſer Herr Pfarrer daheim mag nachher die Sache in Ordnung bringen. Du ſcheinſt Dich mit mir nicht länger glücklich zu fühlen— gut— ich will und werde Dich nicht zwingen bei mir zu bleiben. Aber Deinen Eltern habe ich verſprochen, wie ein ehrlicher Mann an Dir zu handeln— was Du verſprochen haſt, weißt Du ſelber am Beſten— und ſo will ich Dich ihnen wenigſtens zurück nach Deutſchland ſchicken, daß ſie ſehen, ich habe mein Wort gehalten. Nun?“ fuhr er er⸗ ſtaunt fort, als er ſah, daß ſich Margarethe gar nicht regte und nicht einmal das Auge aufſchlug —„eine volle Woche bin ich in wahrer Todes⸗ angſt Deinetwegen in der Gegend hier herum ge⸗