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und deſſen Befehl erwarteten ſie jetzt. Che dieſer aber nur einen ſolchen geben, ja, vielleicht ſelber einen Entſchluß faſſen konnte, hatte Pilger's wild umherſchweifender Blick die Frau erſpäht. In dem Moment war der Gefangene, war ſeine ganze Umgebung vergeſſen, und den Portugieſen los⸗ laſſend, der in Angſt und Scham hinter dem Geiſtlichen Schutz ſuchte, eilte er auf ſie zu und rief:
„Margareth! Margareth! und muß ich Dich hier finden?“
Er wollte auf ſie zugehen und ihre Hand faſſen, der Braſilianer aber, der indeſſen mit ruhigem Blick das Ganze überſchaut hatte und den Zu⸗ ſammenhang vollkommen gut begriff, trat zwiſchen ihn und Margareth, und den Arm gegen ihn hebend, ſagte er ruhig:
„Halt, lieber Freund— dies iſt mein Haus — hier ringsum ſtehen meine Leute, mir Ord⸗ nung zu halten, wenn Jemand dieſelbe gegen meinen Willen ſtören wollte, und ich bitte Sie des⸗ halb jetzt, mir ganz leidenſchaftslos zu ſagen, was Sie hier wünſchen, was Sie hergeführt und wes⸗ halb Sie meinen Freund, Dom Franklin, auf ſo rohe Weiſe mißhandelt haben.“
„Was ich will? Was mich hergeführt?“ ſagte Pilger, erſtaunt zu dem Braſilianer aufſehend,


