Teil eines Werkes 
2. Bd. (1864)
Entstehung
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zahl Neger beſchäftigt war, die großen, ſchweren Wurzeln auszugraben oder, wo das ging, aus dem Boden zu ziehen und auf Haufen zu werfen, während ſie die holzigen Büſche ebenfalls zuſam⸗ men ſchleppten, um ſie zu verbrennen.

Dicht an den Feldern und in einem wirklichen Walde von Orangenbäumen lagen die Häuſer des Eigenthümers mit den Negerwohnungen, ohne Anſpruch auf Symmetrie nach allen Richtungen und Winkeln angebaut.

Jedenfalls war es eine ſehr bedeutende und umfangreiche Plantage, aber die Wohnungen ver⸗ riethen das trotzdem nicht, denn etwas Einfacheres als ihre Bauart und Einrichtung ließ ſich nicht wohl denken oder herſtellen. Die Gebäude ſelber waren aus Holz und Lehm aufgeführt, mit Schin⸗ deln und Schilf gedeckt, und wohl mit Fenſter⸗ löchern verſehen, aber natürlich ohne Rahmen und Glas. Selbſt der Boden war nicht gedielt, ſogar nicht einmal in der Wohnſtube des Beſitzers; die Luft konnte überall frei aus und ein, und wenn ſich einmal der Morgen oder Abend außergewöhn⸗ lich friſch zeigen ſollte, ſo wurde nur ein großer Brazero, ein Meſſingkohlenbecken mit Holzkohlen, mitten in's Zimmer geſetzt, und wer gerade darin war, kauerte darum her.