Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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d, ſagte die alte Gräfin, von

vernünftiges Kin dem Vorwurfe getroffenich war vielleicht zu

hart gegen Dich, aber ſollte die Zeit kommen, wo Du Dich gut verſorgen kannſt, ſo bedenke auch, daß Du nicht zu lange damit ſäumen darfſt. Unſere Stellung hier wird mit jedem Monate un⸗ haltbarer, wenn nicht bald Etwas geſchieht, der Sache eine andere Wendung zu geben.

Und was könnte geſchehen? ſagte Helene, und ein ganz eigenes wehes Gefühl beengte ihr die Bruſt.

Ich habe doch jetzt Hoffnung, ſagte ihre Mutter,daß ſich mein Plan noch wird realiſiren laſſen.

Du meinſt mit der Cigarren⸗Fabrik? Ja. Und glaubſt Du wirklich, daß Etwas dabei gewonnen werden kann? Wenn es richtig angefaßt wird, gewiß. Aber wirſt Du im Stande ſein das zu thun? Gehören nicht zu einem ſolchen Geſchäfte praktiſche Erfahrungen? Liebes Kind, glaubſt Du nicht, daß ich mir in meinem Leben Menſchenkenntniſſe genug geſam⸗ melt habe, auch mit Menſchen umzugehen? Aber das iſt eine Sache, wo Du weniger