Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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Gräfin, daß ich mein Geld in dieſer Woche haben muß und will, Wechſel oder keine Wechſel, die mich eigentlich gar Nichts angehen. Ich werde 1 Sie nicht zu ſehr drängen und gebe Ihnen noch bis zum Samstag Zeit, das iſt aber auch, das ſchwöre ich Ihnen, der allerletzte Termin, den Sie von mir herausdrücken können; denn die Geſchichte ſpielt jetzt fünfzehn Monate, und ich will mich nicht länger zum.... na, ich meine, ich

6 kann eben nicht länger warten. Ich will ſehen was in meinen Kräften ſteht, 1 ſagte die Gräfin gleichgültig, und wie es ſchien, mit dem Wunſche, das Geſpräch abzubrechen

erzwingen läßt ſich aber ſo etwas nicht.

Oh, doch wohl, fragte Meiſter Spenker, den die vornehme Gleichgültigkeit zu ärgern anfing es läßt ſich auch erzwingen, Frau Gräfin, wenn es mir auch ſehr leid thun ſollte, etwas Derartiges zu thun. Der ganze Ort iſt jetzt voll Leute, die Logis ſuchen, und eine ſolche Wohnung, wie das Haus hier, mit Vergnügen noch höher als Sie und gleich baar bezahlen würden; überall fragen ſie an, ob nichts Derartiges zu bekommen ſei. Außerdem haben Sie ſelber ſchon einen After⸗ miether in's Haus genommen, der Sie doch auch bezahlt, und ich ſehe gar nicht ein, weshalb ich das