Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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mit einem tiefen Seufzer, indem er, ohne die Me⸗ lodie ſelber zu beachten, den Tact dazu unbewußt auf dem Fenſter trommelte— ſein ſehr trauriges Land, dieſes ausgeſchrieene Braſilien, und ich fürchte faſt, daß uns ein böſer Stern an dieſe Küſte geführt hat, von der ich, aufrichtig geſtan⸗ den, gar kein rechtes Fortkommen mehr ſehe. Ich begreife wenigſtens nicht recht, wie man in Europa je, ohne die gehörigen Mittel, wieder ſtandesge⸗ mäß auftreten könnte.“

„Sie dürfen den Muth nicht verlieren, Baron,“ bemerkte die in dieſer Hinſicht viel reſolutere Gräfin. „Ich fange jetzt ſelber an einzuſehen, daß wir alle Beide doch möglicher Weiſe zu viel Standesvor⸗ urtheile mit herübeg gebracht haben, um das Leben hier an der richtigen Stelle anzugreifen.“

„Aber, beſte Frau Gräfin..

„Ich ſehe wenigſtens eine Menge Menſchen,“ fuhr die Gräſin fort, ohne die Unterbrechung gelten zu laſſen,„die nicht allein ihr Fortkommen auf höchſt geſchickte Weiſe finden, ſondern auch noch Capital auf Capital zurücklegen, und es fällt mir gar nicht ein, ihnen mehr Verſtandeskräfte zuzu⸗ trauen, als wir Beide auch beſitzen, lieber Baron.“

„Aber, beſte Frau Gräfin,“ beharrte der Baron, „der Art Leute ſind von Jugend an auf ihre Fäuſte