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Wege durch die Stadt begegnete: der ausgewan⸗ derte Baron Jeorgy, den eine unglückliche roman⸗ tiſche Ader zu ſeinem jetzigen ſehr großen Bedauern nach Braſilien getrieben. Er hatte eine nicht un⸗ bedeutende Summe Geldes mit herüber gebracht und es in ſechs Jahren möglich gemacht, den größten Theil ſeines Capitals nicht gerade durch⸗ zubringen, aber doch auszugeben, was ſich im Re⸗ ſultat allerdings vollkommen gleich blieb.
Der Andere war ein junger, erſt kürzlich herübergekommener Künſtler, Namens Vollrath, der einen Empfehlungsbrief an den Baron mitge⸗ bracht hatte und dadurch auch bei der Frau Gräfin eingeführt war. Er ſpielte mit der Comteſſe manchmal Clavier, aber die Frau Gräfin ſah ſeinen Beſuch nicht gern. Er erwies nämlich Helenen mehr Aufmerk⸗ ſamkeit, als ihrer Mutter lieb ſchien, und war außerdem blutarm— aber ſo lange er ſich in ſeinen Schranken hielt, konnte man ihn eben nicht zurückweiſen. Die Frau Gräfin hatte indeſſen ſchon ernſthaft mit ihrer Tochter über ihn ge⸗ ſprochen.
Die Gräfin ſelber ſchien ihre Toilette ſchon vor dem Ausgange gemacht zu haben; Oskar, ob⸗- gleich eben von dem ſcharfen und ſtaubigen Ritte zurückgekehrt, hielt es nicht der Mühe werth, des


