Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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hinab, ſ ſo daß ſie ihm für ſeine Dienſeleiſtung nich

einmal danken konnte.

Comteſſe Helene war bei ihrem Range und wirklich reizendem Aeußern, noch dazu in der be⸗ ſcheidenen Umgebung einer deutſchen Colonie, aller⸗ dings daran gewöhnt worden, die Huldigungen und Galanterien der jüngeren wie älteren Leute als eine Art von Tribut faſt gleichgültig hinzu⸗ nehmen. Die Aufmerkſamkeit dieſes wunderlichen Fremden, der ſich außerdem faſt ängſtlich jedem

nur möglichen Danke entzog, hatte aber doch etwas

ſo Eigenthümliches, daß ſie, frappirt davon, auf

der Schwelle des Gartens ſtehen blieb und ſich

erſt in das Haus zurückzog, als ihr Bruder, eben nicht in der beſten Laune, zurückkam. Außerdem läutete auch in dieſem Augenblicke die Glocke oben, welche zum Mittageſſen rief, und ſie durfte keine Zeit verſäumen, wenn ſie noch ihr Reitkleid ab⸗ legen und überhaupt ein wenig Toilette machen wollte.

In dem Wohnzimmer der Frau Gräfin Baulen hatten ſich indeſſen ſchon vor der Ankunft der Wirthin zwei auf heute geladene Gäſte einge⸗ funden.

Der Eine von ihnen war der nämliche Herr, welcher Könnern und dem Director auf ihrem

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