gend Furcht vor einem fremden Manne zu zeigen, Kber ein gewiſſer Inſtinct warnte ſie, ſich Jeman⸗ dem zu irgend einem Danke zu verpflichten, der . einmal Mißbrauch treiben könne. Das Benehmen des Fremden war aber ſo achtungs⸗ voll und ehrerbietig, und das Anerbieten wurde
mit ſo viel natürlichem Anſtande gemacht, daß ſie nach kaum ſecundelangem Zögern lächelnd die
Hand ausſtreckte, ſich auf den vorgehaltenen Arm des Fremden ſtützte und leicht aus dem Güülel ſprang.
Der Fremde hatte dabei zugleich den Zuge des Pferdes in einer Art ergriffen, die deutlich zeigte, daß er mit ihm umzugehen wiſſe, machte der Comteſſe, als ſie glücklich unten angelangt war, eine leichte Verbeugung, und führte dann das durchaus erhitzte Thier zu dem nächſten Aſte, an dem er den Zügel befeſtigte und den Sattel nach⸗ her durch Auffchnallen des Gurtes etwas lüftete. Das Alles geſchah raſch und anſcheinend ohne die geringſte Anſtrengung, und ehe Comteſſe Helene nur recht mit ſich einig war, ob ſie abwarten bis 1de Fremde entfernt habe, oder lieber gleich in das Haus gehen ſolle, war dieſer ſchon fertig, veerbeugte ſich wieder leicht gegen ſie und wandte ſich dann raſch und ohne ſich umzuſehen die Straße
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