Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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nicht gleich, wie ſie aus dem Sattel kommen ſollts Als ſie den Kopf die Straße hinabdrehte, ſah ſie einen jungen Mann dicht hinter ſich, der ſtehen geblieben war und ſie betrachtet hatte. inter anderen Umſtänden würde ſie auch kaum von ihm Notiz genommen haben, denn trotz ſeiner anſtän⸗ digen Kleidung ſah er etwas verwildert aus, und um das ſonnengebräunte, von einem leichten, ſchwarzgekräuſ'ten Barte halb beſchattete Geſicht hingen ihm die langen, ſchwarzen Haare unordent⸗ lich und wirr herab. Auch in den dunkeln Augen, mit denen er das wirklich bildſchöne Mädchen be⸗ trachtete, lag ein eigenes, unheimliches Feuer, und erſt als ihr Blick auf dem ſeinen haftete, milderte ſich der Ausdruck in ſeinen Zügen.

Es konnte ihm aber auch nicht entgangen ſein,

daß ſie Hulfe brauche— die Straße war außer⸗

dem, als an einem Sonntag Nachmittage, faſt menſchenleer, und ſich ordentlich gewaltſam dazu zwingend, trat er endlich näher, ſah zu der Jung⸗ frau auf und ſagte:

„Erlauben Sie mir vielleicht, Ihnen meinen Arm zu bieten?“

Helene ſah ihn im erſten Augenblicke miß⸗ trauiſch an; ſie war viel zu ſelbſtſtändig aufgewach⸗ ſen, oder hatte ſich vielmehr ſelber ſo erzogen, um