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Blau Wasser : Skizzen aus See- und Inselleben / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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faßte er den ſtämmigen Stock jetzt mit frohem Selbſt⸗ vertrauen in die Fauſt und ſah mit zuſammengebiſſe⸗ nen Zähnen und neu erwachtem Muth dem erſten Angriff des Feindes entgegen, der indeſſen lange auf ſich warten ließ..

Die Haie waren für den Anlick geſättigt und ſpielten mehr in den Strömen des Blutes, die rings das Waſſer färbten, als daß ſie nach neuer Beute verlangten. In dem Blute ſelbſt hatten ſie auch wei⸗ ter keine Witterung mehr und ſuchten nur manchmal, wenn auch vergebens, einen Halt an dem ſchlüpfri⸗

gen, breiten Körper zu bekommen, ja ſchwammen auch

wohl faul und ſchläfrig hinter den aus dem Boot geſchlagenen, treibenden Brettern und Riemen her, hier eins faſſend und eine Weile im Rachen haltend und dort eins mit dem runden, ſchaufelförmigen Oberkiefer vor ſich hinſtoßend.

Das Wetter war glücklicher Weiſe ſtill und ruhig,

und nur der Oſtpaſſat warf leichte Wellen, in deren Wogen der Fiſch ſich ebenfalls hob und ſenkte, aber keiner der Haie war bis jetzt ſo nahe gekommen, daß er ihn geſehen, oder wenn geſehen, beachtet hätte, und er hoffte ſchon, vielleicht unangegriffen ſeinen Platz behaupten zu können, bis das Schiff zu ſeiner Rettung herbei käme, oder wenigſtens ſeine Boote