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ſchickte. Aber wo war das Schiff?— Heiliger Gott, keine Ausſicht auf Entſatz noch in langer Zeit, denn ſelbſt auf die Entfernung hin konnte es dem Auge des Seemanns nicht verborgen bleiben, daß es noch immer von ihm abhalte, in den Wind hinein. Die anderen Boote waren alſo ebenfalls feſtgekommen und, mit den genommenen Fiſchen langſeits, gar nicht einmal mehr im Stande nach ihm zu ſuchen.
Die Sonne brannte ihm dabei heiß und ſengend auf den Scheitel, und die Zunge klebte ihm am Gau⸗ men. Waſſer!— die kühle Fluth netzte ſeinen Fuß, und ſollte er darin verſchmachten?— Er kniete nie⸗ der und wuſch ſich Stirn und Schläfe und Augen und Lippen, um einige Kühlung in der Gluth zu haben, und dann band er ſich, da er beim Zerſchla⸗ gen des Bootes auch ſeinen Hut mit eingebüßt, ſein Taſchentuch über den Kopf, um ihn etwas gegen die ſtechenden Strahlen zu ſchützen.
Durch dieſe Bewegung mußte aber einer der Fiſche auf ihn aufmerkſam geworden ſein, oder konnte auch, wenn gleich geſättigt und überſättigt, doch die Gier nach neuer Beute nicht mäßigen; denn wie er den Kopf eben emporrichtete, bemerkte er, daß eine der größten ihn umſchwimmenden, hoch aus dem Waſſer ragenden dunklen Rückenfloſſen gerade und


