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Blau Wasser : Skizzen aus See- und Inselleben / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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greifend, auf den kecken Schotten zu— aber er kam zu ſpät. Mit einem Satz die Schanzkleidung entlang, war Tom am andern Krahn, ein Schlag ſeines haar⸗ ſcharfen Tomahawks traf in die dünnen Planken des ſo ſchon durch den Sturz arg beſchädigten Bootes, und das Beil war ſo tief hinein gefahren, daß er es nicht einmal mit demſelben Ruck wieder heraus be⸗ kommen konnte. Daran lag ihm aber auch nichts; in der Vertheidigung ſuchte er ſeine Rettung nicht, nur in der Flucht. Mit weitem Sprung deßhalb von der Schanzkleidung nieder über Bord, ſank er im nächſten Moment ſchon in die blaue, über ihm zu⸗ ſammenſchlagende Fluth, kaum zwanzig Schritte von dem Canoe hinein, das jetzt mit Blitzesſchnelle nach ihm hinüber hielt. Wilde Flüche und Verwünſchungen ſchallten hinter ihm drein von Bord. Während der Kapitän aber an Deck ſprang und die Bootsmannſchaft nach dem zertrümmerten Boote flog, es ſo raſch wie mög⸗ lich wieder auf zu holen und in Stand zu ſetzen, zog der dritte Harpunier— der recht gut einſah, wie klug der Flüchtling ſeine Lage überſchaut und ſeine Ausſicht berechnet hatte— die unter die Gaffel nie⸗ dergeholte Flagge auf. Dadurch gab er ein Zeichen, und der erſte Harpunier wußte was das bedeutete.