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Blau Wasser : Skizzen aus See- und Inselleben / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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Morgen die Matroſen hinüber brachte, ſchafft ihn ins Innere und gebt ihn nicht heraus, bis ich wieder an Land und in eurer Mitte bin.“

„Matoi!“ ſagte der junge Burſch, deſſen Augen in dem willkommenen Auftrag leuchteten,„ſoll ich jetzt gehn?“

Tom warf einen Blick nach der Schanze zurück. Der dritte Harpunier lehnte über Bord und ſchien gar nicht auf ihn zu achten— wenn nun ſein Ver⸗ dacht ungegründet war?— Aber er gab ſich dieſer Täuſchung nicht llange hin, denn er kannte ſeine Leute.

„Ich werde zu dem Mann dort hinten gehn und mit ihm ſprechen,“ ſagte er jetzt wieder.„Sobald er nicht mehr über Bord ſieht, ſtößt du ab und ruderſt langſam hinüber. Erſt wenn ihr den Eingang der Riffe erreicht habt,— denn mit dem Vorſprung kön⸗ nen ſie euch nicht wieder einholen,— mache dein Canoe über das Waſſer fliegen.“

„Aber warum fährſt du nicht lieber gleich mit?“ fragte der Indianer erſtaunt,„es hält dich niemand.“

„Jetzt nicht— aber der Befehl iſt ſchon gegeben, mich nicht von Bord zu laſſen. Daß ihr glücklich an Land kommt, iſt die einzige Möglichkeit mich noch zu retten.“