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Blau Wasser : Skizzen aus See- und Inselleben / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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Der Indianer erwiderte weiter kein Wort, und Tom wandte ſich ebenfalls langſam von ihm ab und ſchritt dem hinteren Deck zu, auf dem der Harpunier noch immer über Bord lehnte.“

„Seid Ihr recht glücklich geweſen, Sir, auf Eurer letzten Fahrt?“ knüpfte hier Tom ein Geſpräch mit ihm an;„das Schiff muß ſchon eine hübſche La⸗ dung einhaben, es liegt ziemlich tief im Waſſer.“

„Es geht an,“ antwortete ihm der Harpunier, indem er ſich zu dem Frager umdrehte.„Wir haben ſchon etwas über 3000 Tonnen Thran ein, und etwa 50,000 Pfund Barten. Wenn ſich's nur halbwege macht, können wir in der nächſten Jahreszeit voll werden.— Es iſt auch Zeit,“ ſetzte er dann mürriſch hinzu,„wir treiben uns nun ſchon faſt drei Jahre hier draußen herum.—“

„Das iſt recht lang,“ ſagte Tom, mit dem Kopf nickend,„da wird mancher an Bord das Heimweh bekommen haben. Ich weiß nicht— wenn man erſt einmal eine Zeitlang an Land iſt.“

„Sagt einmal den Leuten dort in dem Canoe, daß ſie nicht abſtoßen,“ unterbrach ihn da der Har⸗ punier, indem er den Blick wieder über Bord warf. Der Kapitän hat befohlen daß ſie warten, bis die Holzboote zurück ſind.“