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Blau Wasser : Skizzen aus See- und Inselleben / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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in ſeine Kajüte nieder, den früheren Ausreißer ſchein⸗ bar ſich ſelbſt und vollkommen frei laſſend. Tom kannte aber viel zu gut die ſtrenge Subordination eines Wallfiſchfängers, wo beſonders der Ruf zu den Booten im Nu ausgeführt wurde. Die einzige Mög⸗ lichkeit einer Rettung blieb in der That— noch das Feſtnehmen der Offiziere am Ufer, und als Tom das erſt einmal erkannt, beſchloß er auch, es ſo raſch wie möglich auszuführen.

Alohi lehnte, ſeine Cigarre rauchend und mit keiner Ahnung der Gefahr, die dem Gatten ſeiver Schweſter drohte, an Bord und betrachtete ſich mit beſonderer Aufmerkſamkeit das künſtliche durcheinan⸗ der ſchießende Tauwerk des Schiffes, welches ihm jedenfalls das größte Intereſſe bot. Tom näherte ſich ihm und ſagte mit gedämpfter, aber nichtsdeſto⸗ weniger ängſtlich gepreßter Stimme:

„Alohi— die weißen Männer wollen Tomo an Bord behalten!“

„Ati!“ rief Alohi erſtaunt.

„Ruhig! Laß niemand merken, daß ich dir ein Wort davon geſagt, aber wenn du von mir den Be⸗ fehl erhältſt an Land zu rudern, ſo thue das, ſo raſch ihr das Canoe vorwärts treiben könnt. Ver⸗ ſichert euch dort augenblicklich des Mannes, der heute