13 zu Muthe, wenn ſein Fuß ein fertig Paradies betritt, wo die Natur das Schönſte, was ſie irgend bietet, in dem ſo kleinen engen Raum mit vollen Händen auf⸗ gehäuft. Daß die Leute dann oft wie im Taumel umhergehen und wie die Kinder gar nicht wiſſen, nach welchem Genuß ſie zuerſt langen, welche Frucht ſie zuerſt pflücken ſollen, kann man ihnen wahrlich nicht verdenken.
Wie der Gefangene, der nach langen Jahren ſchwüler Kerkerhaft zum erſtenmal wieder die freie, von Mauern nicht umſchloſſene Luft einathmet, den blauen Himmel nicht durch ein Eiſenfenſter gegittert ſieht, ſo verlaſſen ſie das Schiff auf kurze Zeit, ſich das Firmament einmal wieder durch einen Baum⸗ wipfel anzuſehn und gleich nachher— die lange, mühſelige Fahrt aufs neue zu beginnen. Daß die Leute dann beim Anblick der wehenden Palmen, ſüßen Früchte und lieben, freundlichen Geſichter manchmal eine Art von Heimweh bekommen und dem Schiff zu entlaufen ſuchen, iſt allerdings unrecht, denn ſie brechen einen eingegangenen Contrakt,— aber erklär⸗ lich und menſchlich bleibt es immer.
Die Käpitäne wiſſen das auch, und obgleich ſchwere Strafen darauf geſetzt ſind und die Leute oft den ſeit Jahren mühſam verdienten Lohn, den der


