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Du biſt unſer, Du biſt unſer, und wenn Du es wagſt, und wie Du uns jetzt drängſt und umſpannſt, umſpan⸗ nen wir Dich in dem engen Haus, und Du ſchläfſt tief, tief hinein in den ſonnigen Tag.“
„Wie iſt mir denn nur, träume ich denn oder wach, ich?“ rief da das Mädchen,„das ganze Zimmer wird lebendig und regt ſich und räuspert und kniſtert. Mir fängt's an zu grauſen.“
„Frage nicht, frage nicht!“ rief's da mit mürri⸗ ſchem, warnendem Ton vom Secretair nieder, und dem erſtaunten Mädchen kam es vor, als ob es ſich
auch dort oben regte und hob, und der kleine wunder⸗
liche Geiſt lief auf und ab auf ſeinem Sims und ſchüttelte ſeinen kleinen Kopf und die Frackſchöße, und rückte mit der Brille und ſcharrte mit den winzigen Füßen,„frage nicht, Unſinn, Tiſch iſt trunken, hat den ganzen Abend geſogen und geſogen, bis er toll und voll war und ſich drehen mußte, frage nicht.“
„Warne Dich, warne Dich, Kind,“ knarrte es von der Chiffonniere,„hab Acht, hab Acht, biſt hier in un⸗ ſerm Bereich, warne Dich, warne Dich, hab Acht.“
„Trauen Sie dem Tiſch nicht, Liebwertheſte,“ wis⸗ perte es aus dem Glasſchrank herüber,„er iſt falſch, er iſt falſch, lange ſchon hat er ſich um mich gedreht, aber er lügt, er lügt.“
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