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Fenſtern bilden, ſtand ſi und i ſchants ſtill und lautlos vor ſich nieder.
Da begann es wieder. Still wie feſtgewurzelt noch ſtand der Tiſch, aber wie zu dem warmen Körper gehörig, der ſich ihm anſchmiegte, bebte er, bis in ſeine innerſten Poren, und wie knitternde Funken ſog ſich der i ſünnnernhe Glanz in das Mondlicht ein.
„O mein Gott!“ ſtöhnte das erſchreckte Kind, und in ſich zuſammenbrechend, ſank ſie auf einen daneben ſtehenden Stuhl und breitete die Arme aus, auf deren rechtem ihr Haupt ruhte, und Bruſt und Arme berühr⸗
ten die Platte.
. Da regte und hob es ſich in dem Holz, da quoll und drängte es in jenem eigenen geheimnißvollen, wunderbaren Leben durch die trockenen Faſertheile des Tiſches, und des Mädchens Augen blitzten jetzt leben⸗ diger in dem freudigen Bewußtſein, die Kraft über jenes wunderbare Weſen zu haben, das in dem lebloſen Tiſche da ſchaffte und wirkte und zu dem Menſchen in ſeiner eigenen Sprache redete.
„Und willſt Du mir eine Frage beantworten?“ flüſterte ſie,„willſt Du mir Rede ſtehen jetzt, wie dem Fräulein Anna?“
„Frage nicht, frage nicht!“ tönte und zitterte es da um ſie her,„tollkühnes Menſchenkind, frage nicht!
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