Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Zahn der Axt meinen Stamm angriff, gruben ſie ihm ein Grab zwiſchen meinen Wurzeln. O, die liebe, liebe Zeit!

Pſt, da kommt Jemand! flüſterte der Pfeiler⸗ tiſch, der ein ſehr feines Gehör hatte, und die Geiſter der Meubeln horchten einen Augenblick und glitten dann ſchweigend unter ihr Fournier zurück; nur der Mond lag auf den blitzenden Flächen und warf breite wunderliche Schatten in das ſtille Gemach.

Da öffnete ſich leiſe und vorſichtig die Thür, und Fanny ſteckte ſchüchtern und ängſtlich den Kopf herein. Die Tiſche ſtanden noch alle wie ſie verlaſſen worden. Kein Laut ließ ſich hören und unſchlüſſig blieb ſie auf der Schwelle ſtehen. Es ſah auch gar ſo ſtill und unheimlich aus in dem weiten Raume, und kein Wun⸗ der war's, wenn das arme Kind den Ort zu betreten fürchtete, der noch vor kurzer Zeit der Schauplatz ſo geheimnißvollen unbegreiflichen Lebens und Schaffens geweſen.

Es iſt wahr, nichts Feindſeliges, Drohendes oder Gefährliches ließ ſich irgendwo entdecken. Dort ſtand noch derſelbe Theetiſch auf allen vier Beinen, wie je⸗ der andere harmloſe Tiſch auf der weiten Gotteswelt und nur die krankhaft erhitzte Einbildungskraft eines tollen Menſchenkindes wäre im Stande geweſen, Un⸗