Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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drängen und nur verſtohlen durfte ſie zuſchauen und

ſich mit hinanwünſchen an den Tiſch.

Bis um elf Uhr etwa dauerte der Lärm, und wie die Leute endlich ſelber ermüdeten, ſchienen auch die Tiſche läſſig zu werden und die Fragen lau zu beant⸗ worten. Hie und da brach ſchon Einer oder der An⸗ dere der Gäſte nach Hauſe auf, und ein Mal begonnen, fanden bald Alle, daß es Zeit ſei zu Bette zu gehen.

Eine Viertelſtunde ſpäter kam das Mädchen, das die Hausthüre hinter den Gäſten geſchloſſen, langſam die Treppe herauf. Unten auf dem erſten Abſatz blieb ſie ſtehen, ſetzte das Licht auf den Eckſtänder und zählte die Zwei⸗ und Viergroſchenſtückchen, die ſie eben eingenommen, ſchob, vorſichtig nach oben ſehend, einen Theil in ihre Taſche, den Reſt mit den Uebrigen zu theilen, und verſchwand dann in der Küche, an die an⸗ ſchließend ſich ihr Zimmer befand.

In dem großen, vor kaum einer halben Stunde noch ſo lebhaften Saale war es indeſſen gar ſtill und öde geworden. Unordentlich ſtanden noch die Tiſche und Stühle umher, wie ſie von den Gäſten verlaſſen

worden morgen früh mußte ja doch aufgeräumt

werden, was ſollte ſich die Chriſtel da noch heute

Abend bemühen. Nur der Mond ſtahl ſich durch

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