Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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7 durch Jemand in's Haus ſchickte, auf den man ſich verlaſſen kann, ſagte der Forſtrath leiſe.

Nun, dann kauft er's, ſagte Müllerer braucht ja nicht zu wiſſen wo es her iſt.

Aber der Ueberbringer müßte ihm geſtehen, daß er's geſtohlen hat, und es ihm zu einem Spottpreis anbieten. Nimmt er das, ſo haben wir ihn, und das Andere kriegen die Gerichte aus ihm heraus. Wenn man nur erſt einmal einen Haken hat, an dem man ihn faſſen kann.

Donnerwetter, flüſterte Meier,das ging am Eude. Wir haben Ordre ein Paar Stücke Wild abzu⸗ ſchießen, und als ich heute Morgen hier herunterkam, traf ich am Rothenſtein⸗Eck ein Rudel an, aus dem ich ein feiſtes Thier*) herausſchoß. Da das kleine Pirſch⸗ haus nicht weit von dort war, ſchafft' ich's da hinein. Das Wild hätten wir alſo, aber wo finden wir einen Kerl, auf den man ſich verlaſſen kann, und den der Hirſchwirth nicht ſchon kennt.

Ich wüßte Einen, ſagte Scholz, der Forſtgehülfe vom Herslinger Revier eben⸗ ſo leiſe.Der Herr Förſter hat unſern Kreiſer auf heut Abend herüber⸗

*) UnterThier oderAltthier wird ſtets die Hirſchkuh verſtanden, die im November feiſt und jagdbar iſt.