Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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die Waare iſt gut und ſicher aufgehoben. Den Hehlern ſolltet Ihr hier beſſer auf die Finger ſehen, nachher wären die Wilderer auch leichter heraus zu bekommen, und Unſereiner brauchte ſich drüben nicht immer aus⸗ lachen und an der Naſe herumführen zu laſſen.

Das iſt leider Gottes wahr, ſagte Müller mit einem derben, zwiſchen den Zähnen zerdrückten Fluch, und ein Stück von meinem kleinen Finger wollt' ich hergeben, wenn wir dem Hallunken, dem Kerdelmann hier das Handwerk legen könnten. Die Canaille iſt aber mit allen Hunden gehetzt, und ſchlauer als der ärgſte Fuchs, der je im Walde auf vier Läufen herum⸗ gekrochen. Einmal denk ich aber verſagt's ihm doch, und dann Gnade ihm Gott, denn er hat mehr auf der Kreide, als alle Wilderer zuſammen.

Und ſchießt er denn nicht ſelber etwa? frug der Forſtrath.

Wild gewiß nicht, lachte Müller.Er hat wohl

eine Scheibenbüchſe und iſt mit auf allen unſeren

Scheibenſchießen aber auch immer baar Geld da⸗ bei. Er ſchießt erbärmlich, unter fünf Mal fehlt er zweimal die Scheibe. Nein, das Wilderern in Perſon

muß er ſich ſchon vergehen laſſen, aber deſto gefähr⸗

licher iſt er dafür in ſeiner Küche. Wenn man ihm nun einmal ein Stück Wild