der Forſtgehülfe Scholz,„er war früher allerdings ein Wilderer, aber ſeit wir ihn angeſtellt haben, und er mit
der Flinte herumlaufen darf, können wir uns feſt auf ihn verlaſſen.“
„Er kriecht doch fortwährend an der Grenze her⸗ um,“ murrte Meier,„und ein paar Mal hab' ich ſchon ſchießen gehört, wo ich ſicher wußte daß er in der Nähe war.“
„Der wildert nicht,“ vertheidigte den Verdächtigen auch der Förſter Wentzel,„und daß er nicht gerade hübſch iſt, dafür kann er eben Nichts; das iſt eine Gottes⸗Gabe.“
„Schöne Gottes⸗Gabe,“ brummte der Forſt⸗ gehülfe,„der Galgen ſteht ihm auf dem Geſichte geſchrieben, und für ſolch ein Himmelsgeſchenk möchte ich danken. So viel iſt übrigens ſicher, daß ihn hier auf unſerer Seite jeder Bauer für einen Wilddieb anſieht.“
„Papperlapapp,“ brummte der Förſter,„auf das Geſchwätz geb' ich nicht ſo viel, und kenne meine Leute. Wenn die Schufte übrigens nur keine Hehler hätten, bei denen ſie ihr Wild jeden Augenblick mit Leichtigkeit unterbringen könnten, ſo ſollten ſie ihr Handwerk wohl von ſelbſt aufgeben. So aber, das iſt überall bekannt, brauchen ſie es ja nur nach Hollendeik zu ſchaffen und


