Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Wentzel vom benachbarten Herslinger Revier, ſo wie einigen Forſtgehülfen ein vertrauliches Geſpräch, das keine fremden Hörer duldete.

Ihr müßt beſſer drüben aufpaſſen, ſagte Müller. Hols der Teufel, es wird mehr Wild von dort heim⸗ lich hier herüber geſchafft als wir das ganze Jahr hin⸗ durch auf unſerem Revier abſchießen dürfen, und wir haben alle Hände voll zu thun, um die Schufte nur von unſerm eigenen Wald entfernt zu halten.

Das iſt leicht geredet, brummte Wentzel,aber gerade auf unſerer Seite liegen die großen Dickungen, und darin ſoll der Geier einem Hallunken von Wilde⸗ rer nachſpüren. Uebrigens glaub' ich gar nicht, daß bei uns ſo viel geſchoſſen wird, denn in den dichten Kieferbeſtänden kann man nicht pirſchen. Ich bin feſt überzeugt, das Meiſte, was geſtohlen wird, holen die Kerle aus Euren offenen Hölzern.

Ja, warum denn nicht? ſpottete der Forſtgehülfe Meier, der mit am Tiſche ſaß.Von dem, was ſie

bei uns holen, ſollen ſie nicht fett werden, dafür ſitzen

wir ihnen zu feſt auf den Hacken. Sie da drüben aber ſind zu wenig Leute, und Ihren Kreiſern traut ich ge⸗ rade am allerwenigſten. Dem einen rothköpfigen Burſchen ſieht der Spitzbube aus den Augen heraus. Wenn nur Alle ſo ehrlich wären wie der, ſagte