Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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revier beizulegen. Das Geſchäftliche ward im Laufe des Nachmittags größtentheils erledigt und was ſonſt noch zu thun fübrig blieb, auf den nächſten Tag ver⸗ ſchoben. So ſaßen denn die grünröckigen Gäſte jetzt um die Dämmerungszeit plaudernd mitſammen im Wirthshaus, alte Bekanntſchaften erneuernd oder neue knüpfend, und das Bier, oder auch hier und da eine Flaſche Wein machte bald die Köpfe warm.

Die Forſtleute hatten ſich im Wirthszimmer der Krone ſo nahe zuſammen und dadurch auch von den übri⸗ gen ſo abgeſondert wie möglich geſetzt. Jäger haben es nicht gern, daß die Bauern höven was ſie mit einander ſprechen, und wenn es ſelbſt gleichgültige Dinge wären. Es fällt doch hie und da einmal ein Wort, das ein Lauſcher aufſchnappen und ſich zu Nutze machen könnte. Indeſſen konnten ſich die Förſter heute nicht ſo ſtreng abgetrennt halten. Mehrere der Gutsbeſitzer waren herüber gekommen, auch der Pfarrer hatte ſich einge⸗ funden und das Geſpräch drehte ſich, nachdem erſt die gewöhnlichen Jagdge eſchichten erſchöpft waren, bald um Dies und Jenes.

Am letzten Tiſch, zwiſchen dem Fenſter und einer kleinen ſchmalen Thür, die in ein Schenkzimmer dar⸗ neben führte, unterhielt jedoch der Förſter Müller von Hollendeik mit dem Forſtrath Brauer, dem Förſter

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