ihren Blumen, da lagen ſchon Nattern der Leidenſchaft, des Ehrgeizes, des Intriken⸗ geiſtes an Berthas ſtolzer Bruſt, und ihr herrſchſuͤchtiger Geiſt knupfte den fuͤhlenden Herzen mit ſelbſt geſchaffner Taͤuſchung jede beſſere Empfindung ab. Vergebens öͤffneten
ſich der reichen, angeſehnen, vornehmen Jung⸗
frau alle Thriumphthore des Gluͤcks und der Freude, umſonſt bot ihr mancher gleichgeborne Juͤngling Herz und Hand zum Gang durchs Leben. Bertha, von ihren Vergnuͤgen uͤber⸗ fuͤllt, eingenommen von ſich ſelbſt, muͤhte ſich um das kalte, ſtolze Gemuͤth, daß ſich zu⸗ ſchließt in den Jahren der Gefuͤhle, und ihr Pater von der Schoͤnheit, den Geiſt und der
Bildung der Tochter gleichfalls uͤberzeugt, ließ
diejenige gewaͤhren die der Stolz des Hofes, die Krone ſeines Hauſes war, der es nicht an ſolchen fehlte, die ihren Triumphwagen mit Freuden zogen, und der es auch um ſo weniger an Bewerbern fehlen konnte, wenn es ihr ein⸗ fallen wuͤrde die Sache ernſtlich zu nehmen.
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