Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
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Zum Theil aus Mitleid, noch mehr aber, daß er ſein Wort halten möge, vergoͤnnte Sylvia ihrem ungluͤcklichen Liebhaber, daß er an ihrer Seite im Bette ſich erwaͤrmen moͤ⸗

ge; aber ſein Herz war ſo betrübt, daß,

an der Seite der keuſchen Frau liegend, der Gedanke, wie er nun gar keine Hoffnung mehr habe, ihm ſelbes brach und er ploͤtzlich ver⸗ ſchied. Sylvia meinte, er ſey eingeſchla⸗ fen; aber als ſie ſich bemuͤhte, ihn zu erwek⸗ ken, lag er eiskalt und todt ausgeſtreckt da erweckte ſie ihren Mann und ſprach zu ihm:

Mein Mann! was wuͤrdeſt du wohl thun, wenn einer zu mir herein ſtiege und wider meinen Willen bei mir ſchlafen wollte, und nachdem ich ihm mit ſtrafenden Worten ſein Begehren ahgeſchlagen, ſiele er um, und

davon?4 Aumur Da entgeguete der Mann: ain M Je nun, ich würde ihn aaf die Guſſe

nagene 19 Kadegint

Und die Frau fuhr fort: 4

Mein Mann! Alles, was ich dir eraͤhle habe, i iſt in der That geſchehen. Hierony⸗ murs, unſrer Nachbarinn Sohn, der mich ſchon vor Jahren lieb gehabt hat, liegt hier und if todt. Gott ſey der armen Seele guaͤdig!

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