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dergleichen„ als ob ſie ihn bemerke, und wandte jederzeit ihr Antlitz von ihm ab. Hieronymus gramte ſich ſehr ob dieſer großen Strenge, und beſchloß zu ſterben, ſo es ihm nicht gelaͤnge, ihr Herz wieder zu ge⸗ winnen; ſo ſtieg er eines Abends, als Syl⸗ viagrund ihr Mann auswaͤrts geladen waren, in ihr Haus und Schlafkaͤmmerlein; darin verſteckte er ſich, und wie der Mann feſt ein⸗ geſchlafen war, erweckte er die Geliebte ui ſprach zu ihr mit leiſer Stimme: imn „Erſchrick nicht, Herzliebchen! ich 0 Hier onymu s, dein Getreuer."“ n Die Frau trieb thn— von ſſeh⸗ und entgegnete: „Geh eilend von danten⸗ e denn⸗ m ich bin ds nes Andern ⸗Herzliebſte, und ſo du mich nieht augenblicklich verlaͤſſeſt, werde lich meinen Mann wecken.”"") Brr Aln So ſchoͤn und ruͤhrend der verlſehte Hie⸗ ronymus flehte, war doch all ſein Bitten an der tugendhaften rai verlvren, und er ſchloß mit den Worten etnnen n „,Ich bin ganz von Sruf erſtarrt, ver⸗ goͤnne mir daher nur, daß ich mich eine Vier⸗ telſtunde hier erwaͤrme, dann viſſ ich dir nim⸗ mer zur Laſt fallen.“ 89


