Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

264

denn ich habe allerhand Blicke zwiſchen Lis. betta und unſerm Knecht geſehen, die mich das Schlimmſte befurchten laſſen; drum, ſo es euch gefällt, will ich mich heute Nacht un⸗ ter ihr Bett verſtecken, und wenn es wahr: iſt, daß der Knecht heimlich zu aihaſlsichru ſo ſoll er ſeinen Lohn dafuͤr erhalten. n.

Der Rath gefiel d den beiden Hebei ſehr wohl, und Abends kroch der Aekteſte unter das Bett- dann kam Lisbetta in ihr Gemnach, legte ſich aber nicht nieder, ſondern ſtand am Fenſter und ſah ſo lange in den nachtlichen Sternentanz bis Lorenz zu ihr ſchlich, und ſie unter ſuͤßem Geſchwätz die Nacht hilibtach⸗ ten. Am Norgen, wie der Juͤngting fortge⸗

gangen war, legte ſich Lisbetta nieder, und war kaum entſchlummert, als d der alteſt ſie Bru⸗ der unter dem Bette. her porkr och den beiden andern Nachxicht zug geben, und d rief:,

nGreift zu den Waffen, meine Vr ender. denn der niedrige Knecht wagt es, ſeine⸗Augen zu der Schweſter ſeiner Herren zu erheben, und hat die ganze Nacht in ihrer Kammer zuge⸗ bracht, drum muß er das Leben verlieren wir wollen dieſen Morgen einen Spaziergang in den Wald machen und den Lorenz mit⸗