Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
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Laugmantel verſchwand zornig, und waͤh⸗ rend ich meiner Muhme in ihrer Entkraͤftung beiſtand, hoͤrte ich draußen ein Getoͤſe, als ob all mein Kuͤchengeſchirr in tauſend Stuͤcken ginge; aber wie ich ſodann in die Kuͤche kam, fand ich zwar alle meine Toͤpfe durcheinander auf der Erde, doch ohne Schaden, und Lan g⸗ mantel lachte mich, aus der Eſſe herab, brav aus, wie ich das zerbrechliche Weſen zu⸗ ſammen las.) Wniiree⸗ at 8..

Der Ritter und ſein Hund.

Vor alter Zeit hatte ein ſehr tapfrer Ritter aus edlem Geſchlechte im heiligen roͤmiſchen Reiche einen gar geliebten, kleinen Sohn, der ungefaͤhr ein halbes Jahr alt war, und damit es ihm an Pflege und Sorgfalt nicht fehlen moͤge, hielt er drei Ammen fuͤr das kleine

Kind. 4 Eines Tages hatte der Ritter ein glanz⸗ volles Stechen veranſtaltet, welchem auch ſeine Gemahlinn mit ihrem ganzen Hofgeſinde beiwohnte, ſo daß das Kind mit den drei Am⸗ men allein im Saale blieb; als aber der Schall der Trommetren verkuͤndete, daß die Herrſchaften auf die Stechbahn zoͤgen, da lie⸗