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Der Löwenjäger / Jules Gerard. Nach dem Franz. von August Diezmann
Entstehung
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Die rechte Löwenjagd in Algier.

gewachſenen Löwen her. Bedeckt Ihre Hand die Fährte, ſo iſt ſie die einer Löwin oder eines jungen Löwen.

Können Sie keine Fährte finden, ſo ſuchen Sie die Loſung, die weiß und voll anſehnlicher Knochenſtücke iſt. Iſt ſie hand⸗ groß, ſo rührt ſie von einem ausgewachſenen Löwen herz kleinere kommen von der Löwin und von jungen Löwen. Liegt die Lo⸗ ſung nur ſeit vierundzwanzig Stunden da, ſo ſieht ſie faſt ſchwarz aus.

Warten Sie bis der Mond ſcheint; ich verlange nicht, daß Sie im Dunkel gehen. Bleiben Sie geduldig und gelaſſen; Sie haben Zeit und es iſt eine Thorheit, deren ich mich freilich lange Zeit ſchuldig gemacht habe und die mich mehrmals beinahe das Leben gekoſtet hat, in finſteren Nächten den Löwen zu jagen. So ſehr ich daran gewöhnt bin, in den finſterſten Nächten im Gebirge umherzugehen, habe ich mich doch verſehen und Sie werden fin⸗ den, wie glücklich ich mich ſchätzte mit heiler Haut in einer dun⸗ keln Nacht davon zu kommen.

Es war im Februar 1845. Ich hatte ſeit einigen Monaten ein ſehr ſchönes Gewehr von dem Herzog von Aumale erhalten. Zwei Löwen erſt hatte ich erlegt und ich brannte vor Verlangen

den dritten mit dieſer Büchſe zu ſchießen, die mir ſeitdem dreizehn Siege gewonnen hat.

Auf meinen erſten Ausflügen hatte ih mir das Fieber geholt; ich hoffte Beſſerung durch die Seeluft und reiſte zu Ende Februar nach Bona. Da erhielt ich Nachrichten über einen großen alten Löwen, der ſeinen Nachbarn in der Gegend des Lagers von Drean gewaltigen Schaden zufügte, ließ meine Waffen von Gelma holen und reiſte am 26. Februar von Bona ab.

Am 27. gegen fünf Uhr Abends kam ich in einem Duar, eine halbe Stunde von dem Lager des Thieres, an, das ſeit dreißig Jahren da hauſen ſollte, wie die Alten ſagten. Man theilte mir mit, daß der Löwe jeden Abend gegen Sonnenuntergang brülle,