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Der Löwenjäger / Jules Gerard. Nach dem Franz. von August Diezmann
Entstehung
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* Sagt Ihnen ein Araber, der Löwe habe ein Rind, ein Pferd

Kand darauf; werden die Krallen des Thieres durch Ihre ausge⸗

102 Die rechte Löwenjagd in Algier.

dann zwanzig finden, junge kräftige Leute, und können ſich Den auswählen, der Ihnen am Beſten zuſagt. Sprechen Sie von ſeinem Muthe, darauf wird er ſtolz ſein; ſchlagen Sie ihm aber vor, er möge Sie begleiten, ſo weiſt er es ſicherlich rund ab. Dann ſetzen Sie ihm auseinander was Sie von ihm erwarten, nämlich, daß er Ihnen von Weitem das Lager des Löwen zeige, die Wege, die er vorzugsweiſe wählt, wenn er den Wald verläßt, um in die Ebene hinunter zu gehen, ſo wie den Bach, in dem er gewöhnlich den Durſt löſcht; ganz beſonders vergeſſen Sie nicht anzuführen, daß Sie nicht verlangen, er ſolle im Augenblicke der Gefahr bei Ihnen bleiben, daß Sie ihm im Gegentheil befehlen werden ſich zu entfernen ſobald der Augenblick des Zuſammen⸗ treffens nahe. Er wird ſicherlich mit Ihnen gehen. Verſprechen Sie ihm eine Belohnung für den Fall, daß Sie mit ihm zufrie⸗ den ſind, das wirkt auch.

einige Stunden von dem Duar geholt, in dem Sie ſich befinden, ſo packen ſie auf und ziehen Sie mit Ihrem Zelte an jene Stelle. Erklärt Ihr Führer, er kenne die Gegend und habe da Freunde, ſo nehmen Sie ihn mit ſich; im andern Falle laſſen Sie ihn zurück und verſprechen Sie ihm eine Belohnung für gute Nach⸗ weiſungen. Sie werden einen Führer in dem andern Duar finden.

Erkundigen Sie ſich, ob der Löwe brüllt, ob er allein iſt oder nicht, und ob er ſich am Tage zeigt; laſſen Sie ſich ihn genau beſchreiben, gehen Sie aber der größern Sicherheit wegen am Tage mit Ihrem Führer ſelbſt auf dem Wege nach dem Gebirge hin und ſuchen Sie eine Fährte zu finden. Sollte der Boden dürr und hart ſein, ſo ſuchen Sie eine feuchte Stelle auf und wenn Sie da eine Löwenfährte finden, ſo legen Sie Ihre offee

breiteten Finger nicht bedeckt, ſo rührt die Fährt einem aus⸗