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Der Löwenjäger / Jules Gerard. Nach dem Franz. von August Diezmann
Entstehung
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28 α Die Löwenjagd bei den Arabern.

Man hatte alle Männer zuſammenberufen und Keiner blieb aus, weil ſte glaubten, ich allein erlege jeden Löwen.

Die beiden Löwen befanden ſich in einem dichten Maſtixwalde, in dem wir ſie bisweilen ſahen als wir uns beriethen, wo wir den Angriff am ſicherſten unternähmen. Obgleich ich im Voraus ent⸗ ſchloſſen war, die Mitwirkung de ed⸗Ceſſi abzulehnen, ſah ich doch die Verſammlung gern, w M n i meine Kenntniſſe ver⸗ mehren, beſonders aber den ern zeigen konnte, was der Wille eines Ch Pn te dan aue lei ten vermag. Ehe ich alſo die Leute auf den Beobachtungspoſten ſ hi te den 1 9 ihnen be⸗ zeichnen ſollte, wenn ich allein zu ſein wün e adu Alten ſprechen, als wollten wir die Jagd in Geſell ft

Die Berathung währte lange und war ſeh r. l

miſch. Die Alten meinten, ich ſolle zwei oder drei 1 vor

den in d·chter Reihe mir Folgenden gehen; die jungen Männer aber, die ein ſolcher Antrag empörte, wollten vorangehen und mir den Platz zwiſchen ihnen und den Alten auweiſen, welche dar⸗ nach gleichſam die Reſerve bildeten für den Fall, daß die Löwen durchbrächen. Ich ließ ſie reden und ſich ſtreiten. Während ein junger Mann aufſtand, um ſeinen Arm und ſein Bein zu zeigen, die von den Klauen eines Löwen zerriſſen waren, welchen er erlegt hatte, überſchrie ihn ein Ande nd ſagte, was jener da zeige, wären nur leichte Kratzwunden aber würde, wenn er es wagte, der Geſellſchaft etwas ganz anderes zeigen.

Nach den Worten:„wenn ich es wagte“ ſchwiegen plötz⸗

lich Alle; Junge und Alte gingen vom impoſanten Ernſt zu aus⸗

gelaſſener Heiterkeit über und man rief durch einander:„Er wird es wagen!“„Er pagt es nicht.“—„Er wird es zeigen!“ „Er zeigt es nicht!“—„Seine Frau hat es geſehen; wir wer⸗ den nichts ſehen!“ 1

Während der arme Teufel verlegen in dem Kreiſe hin und her lief ohne aus demſelben herauskommen zu können, bemerkte