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Der Pallast der Wahrheit / aus dem Franz. der Gräfin von Genlis übers. von L. Petz
Entstehung
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166 ſollte, und als Sie ankamen, befahl ich ihr, Sie zu vermeiden. Ich kannte ihr Geheimniß, ſie fürchtete mich; ſie war gezwungen, mir zu gehorchen. Endlich fiel ich

in eine Krankheit; Mirza, unter dem Vorwand, mich zu pflegen, verlängerte ihren Aufenthalt hier. Geſtern

ſah ich ſie in großer Bewegung; ich hatte einigen Ver⸗

dacht; doch beobachtete ich Stillſchweigen. Der Arzt hat⸗ te mir verordnet, noch einige Tage im Bette zu bleiben, und Mirza wußte es; allein dieſen Morgen ſtand ich auf; ich beſuchte die Prinzeſſin, die mir alles erzählt hat. Ich ſuchte auf der Stelle den Genie auf, der die Pforten des Pallaſtes ſchließen ließ. Die Prinzeſſin kennt Mirzas Treuloſigkeit nicht; ich bin mit Phanor darin übereingekommen, daß er ihr nichts vom Talisman ſa⸗ gen ſoll, damit Sie, mein Herr, wenn Sie es wünſchen, ſich desſelben Talismans bedienen könner, um Zeolidens Herz wieder zu gewinnen.

Nachdem er mit dieſem Bericht zu Ende war, über⸗ reichte der Philoſoph dem Prinzen die Lzüchſe von Kry⸗ ſtall. In dem Augenblick kam ein Seleive von Seiten des Genies, welcher Philamir ſuchte, der, voll Unruhe und Verwirrung, zu Zeoliden flog. Katim bemerkte er die Prinzeſſin, ſo warf er ſich ihr zu Füßen; er entdeckte ihr Mirzas Hinterliſt, zeigte ihr den Talisman, und