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Mirza! welche erhabene Geſinnungen!... Ja, Sie verdienen allein!... Aber Zeolide!... Ach ich kann es mir ſelbſt nicht klar machen, was im Grunde meiner Seele vorgeht... Ach! Grauſamer, rief Mirza, kön⸗ nen Sie unſchlüßig ſeyn zwiſchen einem Weib zu wäh⸗ len, die Sie verlaſſen hat, und zwiſchen der zärtlichen und ungluͤcklichen Mirza!... Jetzt, nachdem ſich die Hoffnung in mein Herz geſtohlen, muß ich, auf den Fall, daß Sie mich verlaſſen, vor Ihren Augen ſterben!.. Doch was ſage ich, o Himmel? fuhr Mirza fort, ich verirre mich: ach! ich kann Ihnen meine geheimſten Ge⸗ danken nicht verbergen; laſſen Sie mich fliehen vor Ih⸗ nen...— Nein, nein, unterbrach ſie der Prinz, ich werde nicht ſo grauſam ſeyn, und das liebenswürdigſte und tugendhafteſte Herz auf der Welt den Tod überlaſ⸗ ſen.— Großer Gott, was ſagen Sie, erwiederte Mir⸗ za? Wenn Sie wollen, daß ich fortleben ſoll, derſpre⸗ chen Sie mir alſo Ihre Liebe?... Der Prinz war au⸗ ßer Stande zu antworten; ſeins Thräͤnen erſtickten ſeine Worte. Nun wohlan! theurer Philamir, ſetzte Mirza lebhaft hinzu, verlaſſen wir dieſen Pallaſt, eilen wir, zogern wir nicht laͤnger.
Mit dieſen Worten verdoppelt Mirza, ganz außer lich ibre Schritte, und zieht den Prinzen mit ſich, der


