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ſo viel, als bei dem meinen. Philamir trennt ſich ſchwer von mir, wir können es Ihnen nicht verhehlen; allein er liebt Sie noch immer; und wenn er in Verſuchung geriethe, meinetwegen eine Verbindung zu brechen, wel⸗ che ihn an Sie knüpft, ſo würde ich mich widerſetzen. Ich werd' ihn nicht mehr ſehen!... Dieſer Entſchluß wird mir das Leben koſten!... Allein meine Pflicht iſt mir noch theurer als meine Liebe!... Und wie iſt es möglich, ſagte Zeolide, daß eine Leidenſchaft, welche die Vernunft nicht billigt, in einem ſolchen Herzen, wie das Ihrige iſt, ſo heftig werden konnte?... Leben Sie wohl, Philamir, fuhr die Prinzeſſin fort; ich gebe Ihnen Ihre Freiheit, und ich nehme endlich die meinige zurück; indem ich Ihnen entſage, entſage ich zugleich auf ewig dem Glück, das Hymen verleiht!... Leben Sie wohl, mögen Sie glücklich werden!
Zeolide, halten Sie ein, rief Philamir außer ſich geſetzt.— Gehen Sie, Herr, ſagte Mirza mit ſchmach⸗ tender Stimme! ſuchen Sie ſie auf; verlaſſen Sie die unglückliche Mirza; meine Nebenbuhlerin liebt Sie nicht mehr und Sie beten ſie an!... Ach! warum kann ich
nicht, und koſtete es mein Blut, Ihnen ihr Herz wie⸗ der geben, da Sie ohne ſie nicht leben können!— O


