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rathen, Zeoliden ſo viel als möglich. Zeolide bemerkte
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ihr nicht zu folgen, und Philamir iſt gezwungen, ihr zu gehorchen. 3
Bewunderung und Mittleid, Schöͤnheit und Geiſt, alles an Mirza trug dazu bei, im Herzen Philamirs die Treue zu bekämpfen, die er Zeoliden ſchuldig war; übri⸗ gens fand ſich ſeine Eigenliebe ſehr geſchmeichelt. Einer ſo heroiſch tugendhaften Perſon eine ſo heftige Leiden⸗ ſchaft einzuflößen, ſchien Philamirn ein eben ſo ſüßer als ſchmeichelhafter Triumph. Endlich konnte die Liebe der ſchönen und erhabenen Mirza das Leben koſten; daran zweifelte der Prinz nicht, und Zeolide konnte ſich ja trö⸗ ſten! Dieſer Gedanke ſtieg in Philamirs Geiſte auf; in⸗ deß liebte er noch immer Zeoliden. Er geſtand ſich ſelbſt, daß die Prinzeſſin weit unter ihrer Nebenbuhlerin ſtün⸗ de, und zugleich fand er an Zeoliden einen unbeſchreib⸗ lichen Zauber, welchen Mirza nicht hatte. Zeolide zog an, ſtahl ſich in ſein Herz, ließ einen tiefen Eindruck darin zurück; Mirza blendete ihn, regte ſeine Einbil⸗ dungskraft auf, machte ihm den Kopf warm; allein ſie ſtand zu weit über ihm, ſie erregte zu ſehr ſeine Hoch⸗ achtung, als daß ſie ihn haäͤtte bezaubern koͤnnen. In⸗ deß vermied er aus Furcht, Mirzas Geheimniß zu ver⸗


