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Der Pallast der Wahrheit / aus dem Franz. der Gräfin von Genlis übers. von L. Petz
Entstehung
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154 Ach! 1... da iſt es nun, das Geheimniß, welches mir mnlen verbergen wollte!... Ach! wie gefaͤhrlich iſt es

In dem Augenblick bemerkte Philamir Mirza, er flog ihrer Ankunft entgegen.... Ach! Herr, rief Mir⸗ 1 za aus, eben habe ich meine Taſchenblätter wieder gefun⸗ den, aber es fehlt ein Blatt. Gott! was ſeh' ich! fuhr ſie fort! Dieſes Blatt in Ihren Händen?.. Haben Sie es geleſen?... Unglückliche Mirza! mein Unglück hat ſeinen Gipfel erreicht!... Bei dieſen Wor⸗ ten fiel⸗Mirza auf den Raſen nieder, und ſchien in Ohn⸗ macht zu fallen. Der Prinz erſchüttert, außer ſich, ſetz⸗ te das eine Knis auf die Erde und rief mit gebrochener Stimme: O Mirza, in welche ſchreckliche Verwirrung ſtürzen Sie mich!. Wie! iſt es möglich?... Sie 8 lieben mich!.. Grauſamer, antwortete Mirza, da Sie einmal das Blatt geleſen haben, ſo kann das Stillſchweigen, das ich mir auferlegt hatte, für die Zu⸗ kunft nicht mehr meine Schwäche verbergen... Ja ich bete Sie an. Ach! Sie waren es allein, der mich die heftigſte, die gebietheriſcheſte aller Leidenſchaften kennen ehrte; ich werde ſie nicht beſiegen können, das fühle ich wohl; ſie wird mich ins Grab begleiten, in das ſie mich