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Der Pallast der Wahrheit / aus dem Franz. der Gräfin von Genlis übers. von L. Petz
Entstehung
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ſen nicht davon Kunde erhalten, hat man ſie in Zimmer

gefuhrt, welche von den übrigen Reiſenden weit entfernt

liegen. Sind dieſe Herren mit einander angekommen? Nein, und man weiß ſogar ſchon, daß ſie einander

nicht lieben; drum hat man auch einem jeden eine eige⸗

ne Wohnung angewieſen. Wie Zoram dieſe Worte ausſprach, erſchien der Ge⸗

nie und man aͤnderte den Gegenſtand des Geſpräͤchs.

Phanot trat auf ſie zu, und ſagte: Ich wollte wetten, Sie ſprechen von meinem Stück! Ja, Herr, antwor⸗ tete Zoram mit Zittern. Das weiß ich wohl, daß Sie nichts Böſes werden davon geſagt haben. Ich werde mich

ewig an den Zuſtand erinnern, in dem ich Sie alle drei beim erſten Vorleſen desſelben ſah. Erſt heute werden

Sie in Entzücken darüber gerathen! Ich habe köſtliche Veraͤnderungen darin gemacht. Dieſe Schriftſteller wer⸗ den, glaub⸗ ich, wohl ein wenig große Augen machen!..

Da ſie dieſen Pallaſt nicht kennen, ſo werden ſie mit

vollkommener Freiheit ſprechen, und ich ſtehe Ihnen gut

dafür, ſie werden eben ſo viel Erſtaunen als Eiferſucht ſehen laſſen. Was meinen Sie dazu?

In Wahrheit, Herr, kein Autor hat Urſache über Ihre Talente eiferſüchtig zu werden. Ja, wegen mei Palfaſt d. W. 9