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Der Pallast der Wahrheit / aus dem Franz. der Gräfin von Genlis übers. von L. Petz
Entstehung
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244 in Erſtaunen zu ſetzen, ſie zu beſchämen, indem er Ih⸗ nen dieß Erzeugniß ſeiner Feder vorlieſt. Nun gut! Da wird er es mit den Schriftſtellern zu thun gaben. und Sie über Ihre Meinung gar nicht befragen. Ja, aber weinen und lachen wird man müſſen bei dieſem ver⸗ maledeiten Stück; da iſt aber kein Mittel dazu; in die⸗ ſem Pallaſte ſieht man es wohl, ob die Thränen falſch oder aufrichtig ſind. Glauben Sie denn, daß man einen Autor hierin nicht ſollte täuſchen können? Es iſt wahr, ſagte Ariſteus, iſt es wohl glaublich, daß es ein ſo mächtiges Verwahrungsmittel gebe gegen den Betrug,

welches einen Autor verhindern ſollte, ſich von den Bei⸗

fallsbezeigungen täuſchen zu laſſen, welche ihm Höflich⸗ keit oder Schmeichelei zu Theil werden läßt? Meine Freunde, beruhigen wir uns, ſchweigen wir, wenn wir

können, und ich hoffe, der Genie wird auf unſern Ge⸗ ſichtern nicht leſen können. Übrigens, ſetzte Philamir hinzu, wird ohnehin ſeine ganze Aufmerkſamkeit auf die fremden Schriftſteller gerichtet ſeyn, welche eben gekom⸗ men ſind, ſein ganzer Zorn wird ſich gegen ſie wenden; ſie werden ohne Rückhalt ſprechen; denn ich glaube, ſie werden den Zauber des Pallaſtes wohl ſchwerlich noch

kennen. Nein, Herr; und damit ſie vor dem Vorle⸗