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Der Pallast der Wahrheit / aus dem Franz. der Gräfin von Genlis übers. von L. Petz
Entstehung
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142 ſchenbuch, das ich verloren habe; haben nicht Sie s vielleicht gefunden?... Nein, erwiederte der Prinz, es thut mir recht leid, da ich ſehe, wie ſehr Sie ſich darum bekümmern... Es enthält mein Geheim⸗ niß... Ihr Geheimniß!.. Ich war ſo un⸗ vorſichtig, in dieß Buch umſtändlich meine Gefühle nie⸗ derzuſchreiben... Allein ich will nichts weiter davon ſagen. Leben Sie wohl, mein Herr. Wenn Sie viel⸗ leicht mein Taſchenbuch finden, haben Sie doch die Gü⸗ te, mir zu verſprechen, mir es zurückzuſtellen, und vor allem, es ja nicht zu öffnen. Dazu mache ich mich verbindlich; allein wenn ich ſo glücklich bin es zu finden, wo treffe ich Sie an, um es Ihnen wieder zuzuſtellen? Ich werde mich morgen wieder in dieſer nämlichen Allee ein⸗ finden. Bei dieſen Worten entfernt ſich Mirza, und wen⸗

dete im Fortgehen noch zweimal den Kopf um, den

Prinzen anzuſehen, der ihr mit den Augen folgte, und ſeufzte, als er ſie aus den Augen verlor. 1 Indeß machte ſich Philamir daran, das Taſchenbuch zu ſuchen; er durchlief alle Gärten; allein vergeblich: er fand nichts, und um Mittag ſchlug er den Weg nach dem Pallaſte ein; er fand die drei Höflinge, Ariſteus, Chriſal und Zoram, welche ſich mit einander im Ge

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