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Der Pallast der Wahrheit / aus dem Franz. der Gräfin von Genlis übers. von L. Petz
Entstehung
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14 verſuchen, die Fee zum Mitleid zu bewegen; ich warf mich zu ihren Knieen nieder, und beſchwor ſie, mich mei⸗ 1 nem Geliebten zurückzugeben. Nach einigem Stillſchwei⸗ gen, hob die Fee mich auf: Prinzeſſin, ſagte ſie zu mir, 4 ich bin nicht rachgierig, allein ich bin eigenſinnig, und wenn Sie einer Grille nachgeben wollen, die mir in die⸗ ſem Augenblick durch den Kopf fährt, ſo will ich leicht das Geſchehene vergeſſen. Ich liebe die Schaukel bis zur b Raſerei, ſehen Sie, hier iſt eine, ſetzen Sie ſich hinein,

das iſt alles was ich von Ihrer Gefälligkeit verlange. Wiewohl mir dieſer Einfall lächerlich vorkam, ſo hielt1 ich mich doch für ſehr glücklich, ſo leichten Kaufs loszu-e kommen, und ich gehorchte ohne Anſtand. Allein, kaum ſaß ich auf der unglücklichen Schaukel, als die Fee, mit einer ſchrecklichen Stimme dieſe Worte ausſprach: Ich verurtheile Dich, dreißig Jahre auf dieſer Schaukel zu ſchweben, es ſey denn, daß einer meiner Liebhaber auf⸗ höre mich zu lieben, oder es ihm gelinge, mich zu täu⸗ ſchen, ohne daß ich es wiſſe. In dem Augenblick fing die Schaukel an ſich von ſelbſt auf eine ſo heftige Wei⸗ ſe zu bewegen, daß die Erſchütterung mich meines Be⸗ 8 wußtſeyns beraubte. Da kam mir Zumio zu Hülfe, diee ſer liebenswürdige Sylphe, den Sie in meiner Geſell⸗