daß ſie Philamir Allen vorzöge, die auf ihre Hand An⸗ ſpruch machten. 8 Die Königin, die mit unausſprechlichem Vergnügen den Augenblick herannahen ſah, wo ſie dem Verſprechen des Genie gemäß, ihre Neugierde ſollte beſriedigen kön⸗ nen, beſchloß, ihre Tochter nicht früher zu verheirathen, als bis ſie den Pallaſt geſehen, und wieder in ihre Staaten zurück gekommen wäre. Dieſer ſo ſehnlichſt er⸗ wünſchte Augenblick kam endlich an.. „. Es waren nun ſechzehn Jahre vergangen, ſeitdem die Königin in der Ehe lebte; ſie drang demnach in Phanor, ſie ohne Aufſchub in ſeinen Pallaſt zu führen. Morgen, erwiederte er, ſollen Sie hingebracht werden, wenn Sie noch auf dieſem Entſchluſſe beharren, nachdem Sie alles vernommen haben werden, was ich Ihnen zu enthüllen habe; dieſen Abend ſollen Sie mein Geheim⸗ niß erfahren. Die Königin verlangte, daß Zeolide bei dieſer Erzählung gegenwärtig ſeyn ſollte; Phanor willig⸗ te nur mit Mühe ein; endlich gab er dem dringenden Erſuchen der Königin nach. Am Abend begab er ſich zu
Altemiren; er ſetzte ſich zwiſchen beide Prinzeſſinnen,
und erzählte ihnen ſeine Geſchichte mit dieſen Worten:
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