ern 210 d⸗ weiden. Geläutert iſt durch Dankbarkeit und das ehrwürdige Band, welches uns jetzt vereinigt, mein Gefühl; jede eitle Idee, welche an deine Grazie und deine Talente mich erinnern könnte, will ich aus meiner Phantaſie verbannen, und nur deine Tugen⸗ den anbethen lernen.“
In dieſer ſüßen Schwärmerey überraſchte ihn die Morgenſonne. Dom Pedro ſuchte ihn im Garten, und führte ihn zu Donna Bian⸗ ca. Sie war nicht mehr zu kennen, ſo hatte ſie ihre Kräfte, ihre Lebhaftigkeit und beynahe ihre ganze vorige Geſundheit wieder gewon⸗ nen. An Bezauberung gränzte dieſer Tag. Placidia, von ihrer Mutter Hand geſchmückt und ſchön gleich einem Engel, war, ſo wie ihr großmüthiger Retter, der Gegenſtand all⸗ gemeiner Bewunderung. Alle Leute wurden in den Saal eingelaſſen, um ſie zu ſehen, Nachbarn, Dienerſchaft, und die Landleute aus dem Meierhofe des Schloſſes. Dom Pedro und Donna Bianca wurden nicht mü⸗ de zu wiederholene„Placide, der iſt es, der ſie uns wieder geſchenkt, und mit eigener Le⸗


