Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

193, des Tages wieder wach. Dann ſtiegen ſie in einem Hauſe ab, wo ſie ein treffliches Früh⸗ ſtück fanden. Der Wegweiſer, den Dom Pe⸗ dro geſendet hatte, zog aus einem Coffer für Placide und ſeine Familie Kleider, die ſie ge⸗ gen ihr gröberes Gewand der Thalbewohner vertauſchten. Dieſer Tauſch behagte vorzüg⸗ lich der kleinen Placidig, ſie gewann ihre vo⸗ rige heitere Laune, da ſie das Mouſſelin⸗ Gewand und den ſchönen Shawl umwarf, den man ihr reichte, und als ſie ſich ſo artig ge⸗ putzt im Spiegel beſah. Plaecide lächelte und ſeufzte, als er ſie betrachtete:Der magiſche Put hat ſie ganz verändert, ſie iſt nicht mehr ein Mädchen des Thals! ſagte er; aber ſie war auch in ihrem neuen Anzuge ſo ſchön, daß alle Leute im Hauſe herbeyeilten, um ſie zu ſehen.

Der Reſt der Reiſe ging glücklich vor⸗ uͤber. Die Neugierde und überraſchung der beyden Kinder hätten Placide Stoff zur Un⸗ terhaltung gegeben, wenn er weniger durch den Gedanken beunruhigt worden wäre, daß

er nun Donna Bianca wiederſehen, ſo höchſt ½

Die Battuecas, 2. Tyl. 9