rb 19² wen dro drückte ſein Verlangen aus, ihn wieder zu ſehen, nicht Donna Bianea! In ihrem tiefſten Kummer fühlte ſie kein Bedürfniß, mit ihm zu weinen! er konnte ſich keine Hoffnung machen ihren Schmerz zu verſfüßen! Aber Dom Pedro war unglücklich, verlangte leb⸗ haft nach ihm, und Placide ſchwankte nicht in ſeinem Entſchluſſe, ihm ſeine Ruhe aufzu⸗ opfern. 4 Still ſeufzten Ines und Theophil, als ſie aus dem Thale traten, Placide vernahm es, und empfand ſelbſt ein peinliches Gefühl. Sie ſtiegen in einen vierſpännigen Wagen. Mit Wolken deckte ſich der Himmel, es blitzte. Erſchrocken ſchlang Ines ihre beyden Arme um Placide, und ſeufzte mit ſtotternder Stim⸗ me:„Ach! mein Trauter, ſchon naht ein Un⸗ gewitter!» Zugleich verurſachte die Bewegung des Wagens der kleinen Placidia einen ſo leb⸗ haften Schrecken, daß ſie zu ſchreyen anfing; ſchaukelnd und beſtürzt hielt ſich Theophil bald an ſeinen Vater bald an Ines an. Endlich ſchliefen nach einer halben Stunde die beyden Kinder ein, und wurden nur mit Anbruch
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