Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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führend, weinte im Stillen. Langſamen Schrit⸗ tes ging Placide, wandte ſich noch einmal ge⸗ gen die vom Mond beleuchtete Hütte um, und rief aus:Lebe wohl, ſelige Wohnſtätte, in die keine Ehrſucht, keine blutige Zwietracht und Goldgierde drangen! In deinen ſtillen Um⸗ kreis flüchtete ſich der Friede, verbannt von aller Erde.... und ich gehe! ich verlaſſe dich auf immer! So ſprach er, und verfolgte das Oliven und Orangen⸗ Ufer des Baches, der das Thal durchfloß; heiter ſpiegelte ſich der Mond in der reinen, nie getrübten Welle? »Reitzendes Ufer, fuhr Placide fort,dich verlaſſe ich, um mich einem ſtürmiſchen Meere anzuvertrauen, das nur durch ſeine Klippen und zahlreichen Schiffbrüche ſo berühmt ge⸗ worden iſt, und dieß zu einer Zeit, wo ich alle Hoffnungen, alle lieblichen Täuſchungen verloren habe, die uns gegen die Gefahren mit Muth ſtäͤhlen, und Reitz auf die trügende ſchimmernde Ausſicht einer chimäriſchen Zu⸗ kunft ſtreuen! Während ſich Placide dieſen düſtern Gedanken überließ, geſtand er ſich ſelbſt deren wahre Urſache nicht; nur Dom Pe⸗