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ich in dieſem Augenblicke bedurfte. Dom Pe⸗ dro und ich ſtürzten zu ihren Füßen, auch erſterer empfand ungeachtet ſeiner natürlichen Kälte die Gluth des höchſten heiligſten En⸗ thuſtasmus in ſeinem Buſen lodern, denn das Gefühl der Freundſchaft, welche ſie ein⸗ flößte, gränzte an das Himmelsgebieth der Liebe. Ich verſprach ihr zu gehorchen, das heißt, ich verpflichtete mich, der erhabenſten Tugend als Führerinn zu folgen. Sie erklär⸗ te, ſie wolle ſchlechterdings noch an demſel⸗ ben Abend in Dom Dinigo's Schloß ſich ver⸗ fügen, und Ines daraus befreyen. Es war jedoch ſchon Mitternacht, und alle Leute ſchliefen. Dom Pedro verfiel auf ein Mittel, in das Schloß zu dringen, welches vollkom⸗ men gelang.
Wir eilten wieder unſerm Wagen zu, der uns bis auf eine betraächtliche Entfer⸗ nung dem Schloſſe zuführte. Dort ſtie⸗ gen wir ab, und gingen mit dem Gefolge zweyer Bedienten an das vergitterte Schloß⸗ thor. Wir läuteten, und der Pförtner er⸗ ſchien. Dom Pedro nannte Bianca's Na⸗


