we, 16 we men, ſo vortheilhaft bekannt im Lande. Er bath für ſie um gaſtfreye Aufnahme und ſchützte einen Unfall vor, der am Wagen be⸗ gegnet wäre. Ohne Anſtand führte uns der Pförtner in's Schloß, und ging die neue Schloßwärterinn Iſabella zu holen. Dieſe ver⸗ ließ, als ſie Bianca's Namen hörte, eilends das Bett, und kam in wenigen Minuten in den Saal, wo wir uns verſammelt hatten. Ohne Umſchweife wendete ſich Donna Bianca an letztere:„Ich weiß,“ ſagte ſie,„nur zu beſtimmt, daß ein junges Mädchen, das mir ſo theuer als meine eigene Schweſter iſt, in dem Thurme dieſes Schloſſes eingeſperrt ihre Tage verſchmachten muß. Ich will ſchlechter⸗ dings ſie ſehen, und ſie in dieſem Augenblick noch ſprechen. Ich rechne auf eure ſchnelle Willfährigkeit, wo nicht, führe ich euch mit mir fort. Auf jeden Fall könnet ihr entgegen auf meinen Schutz und meine Großmuth rechnen. Ich werde euch ein unabhängiges Loos zu verſchaffen wiſſenn— Treuherzig verſprach dann Iſabella, alles zu thun, was man nur verlangen würde. Sie geſtand, daß
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